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Deutsche Hersteller zeigen sich engagiert und optimistisch in Bezug auf Industrie 4.0-Technologien. 86 % der Befragten gehen davon aus, dass neue High-Tech-Lösungen Kostenvorteile für ihre Unternehmen mit sich bringen werden. Mangelndes Fachwissen gepaart mit Bedenken bezüglich des rasanten Veränderungstempos und der Kosten sind jedoch ein Hinderungsgrund für den verbreiteten Einsatz vernetzter, prognosefähiger und datengestützter Technologien. Angesichts dessen macht Shell Lubricants in seinem jüngsten Industriebericht „Exploring Industry 4.0“ deutlich, dass eine Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung ist, um vom Fortschrittspotenzial profitieren zu können.

Heutzutage nutzen fast alle der befragten deutschen Hersteller (84 %) mindestens eine Industrie 4.0-Technologie. Sensorgestützte Technologien (40 %) sowie Cloud-Technologien (30 %) werden am häufigsten eingesetzt, während Robotik (34 %) und künstliche Intelligenz (20 %) noch nicht so weit verbreitet sind. Über die Hälfte (52 %) der Befragten gaben an, dass sie sich von diesen Technologien eine erhöhte Anlagenproduktivität versprechen. Dennoch ist eine abwartende Haltung in der Branche zu verzeichnen, wobei 64% der Befragten die Rasanz der technologischen Entwicklung beklagen und 74 % nicht gewillt sind, in neue Anlagen zu investieren, solange ihre bestehenden Anlagen immer noch voll betriebsfähig sind.

Auch bestehen Bedenken bezüglich der Auswirkungen auf die Gesamtbetriebskosten (TCO). Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen (60 %) geht davon aus, dass eine Zunahme der Gesamtbetriebskosten infolge der Einführung neuer Technologien zu erwarten ist, vor allem aufgrund der höheren Vorabinvestitionen und des voraussichtlichen Anstiegs der Wartungskosten.

Björn Arend, Shell Lubricants Technical Adviser sagte: „Der Umfrage zufolge sind Hersteller vor allem mit der zunehmend unzureichenden Beherrschung dieser Technologien sowie einem Mangel an Unterstützung durch zuverlässige externe Experten konfrontiert (56 %). Sie haben ebenfalls Bedenken in Bezug auf die Schwierigkeiten bei der Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Verwendung dieser neuen Technologien (66 %). Wir bei Shell Lubricants wollen das ändern und können ihnen dabei behilflich sein, diese Hürden zu bewältigen.“

Effektive Wartungspläne sind von entscheidender Bedeutung, damit Unternehmen einen maximalen Gewinn mit ihren neuen High-Tech-Anlagen erwirtschaften können. Interessanterweise teilten 92 % der Befragten die Meinung, dass sich die Einführung dieser neuen Technologien auf ihre Schmierstoffwahl auswirken würde. Dennoch halten es nur 44 % für erforderlich, dem Anlagenschutz mehr Bedeutung beizumessen und lediglich 28 % sind gewillt, stärker auf die Schmierstoffqualität zu achten.

Eine optimierte Schmierung kann sich erheblich auf die Komponentenlebensdauer, Wartungskosten und ungeplanten Ausfallzeiten auswirken und somit zu einer Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) und einer verbesserten Anlagenproduktivität beitragen. Eine externe Unterstützung ist für Unternehmen, die ihre Wartungsverfahren verbessern wollen, von großer Wichtigkeit und 66 % der Befragten, die Industrie 4.0-Technologien nutzen, streben eine Zusammenarbeit mit ihrem Schmierstofflieferanten an, um diesbezüglich Fortschritte zu erzielen.

Shell bietet derzeit technische Expertendienstleistungen an, darunter das Live-Chat-Tool LubeChat und die Schmierstoffanalyse LubeAnalyst, mit dessen Hilfe Kunden nicht nur Testergebnisse, sondern auch eine Diagnose mit einer Erläuterung zu den verschiedenen Messwerten sowie einer Empfehlung speziell für ihre Maschinen bekommen.

„Wir bei Shell Lubricants sind stolz auf unsere enge Zusammenarbeit mit den Kunden, die zu einer Verbesserung ihrer Anlagenwartung beiträgt und ihren jetzigen und zukünftigen Wettbewerbsvorteil erhöht. Diese Weitergabe von Know-how wird für Unternehmen bei der Bewältigung der bevorstehenden Veränderungen nur noch an Bedeutung gewinnen“, sagt Björn Arend, Shell Lubricants Technical Adviser. (Quelle: Shell in Germany)

   
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