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Wenn Sie zu den 90% aller Käufer gehören, die es sich nicht leisten können, einen Lkw komplett in bar zu bezahlen, dann ist die zu treffende grundlegende Entscheidung, ob man kaufen oder leasen soll. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.

Kaufen. Nimmt man einen Kredit auf und beginnt mit der Finanzierung eines Lkw, dann kauft man das Gefährt und nach Ende des Kreditvertrages ist man der Eigentümer. Ein Kredit erfordert monatliche Ratenzahlungen, normalerweise drei bis fünf Jahre lang. Die monatlichen Zahlungen bestehen aus Tilgung und Zinsen. Bei vielen Kreditverträgen sind in den ersten Jahren die Zinsen höher als der Tilgungsanteil, in den späteren Jahren  beträgt dann der Tilgungsanteil mehr als die Zinsen. 

Leasing. Leasing ist ähnlich wie mieten. Man zahlt für die Benutzung eines Lkw, der einem nicht gehört. Nach dem Ende des Leasingvertrages (gewöhnlich nach drei bis fünf Jahren) ist man im Gegensatz zur Finanzierung nicht Eigentümer des Lkw. Stattdessen gibt man ihn an die Leasing-Firma zurück. Man kann den Lkw jedoch zu einem bestimmten Preis erwerben. Dieser Restwert des Lkw wird im ursprünglichen Leasingvertrag festgelegt. Leasing unterscheidet sich vom Kaufen durch den Leasingvertrag mit Kaufoption einer Spedition.

Leasing-Verträge können sehr unterschiedlich aussehen, aber die folgenden zwei Typen sind am häufigsten anzutreffen:

• Operatives Leasing (Komplettservice): Der Leasinggeber stellt den Lkw zur Verfügung und kümmert sich um Instandhaltung, Gebühren und Zulassung. Am Ende des Leasingvertrages hat der Leasingnehmer keinerlei weitere Pflichten.

• Leasingvertrag mit Kaufoption: Diese Art des Leasingvertrages findet man üblicherweise bei Speditionen. Bei Vertragsende gibt der Leasingnehmer den Wagen nicht zurück, sondern ist für den Restbuchwert verantwortlich. Bei dieser Art des Leasingvertrages muss ein geringer Betrag angezahlt werden, normalerweise etwa der Gegenwert von zwei Ratenzahlungen in einem traditionellen Kaufvertrag. Läuft der Leasingvertrag aus, typischerweise nach vier bis fünf Jahren, dann kauft man den Lkw zum Preis des Restbuchwertes durch Zahlung einer größeren Endsumme, die oft Ballonzahlung genannt wird. Oder man kann nach Ablauf des Vertrages den Leasinggeber bitten, den Lkw zu verkaufen. Bekommt er mehr als den Restbuchwert, dann erhalten Sie die Differenz. Bekommt er weniger, dann zahlen Sie die Differenz.

Tipps zum Lkw-Leasing.

• Suchen Sie sich den Lkw aus, der für Ihre Verwendungsart am besten geeignet ist, um den höchsten Wiederverkaufswert zu erzielen.

• Vergleichen Sie den im Vertrag genannten Restbuchwert mit dem Verkaufswert eines ähnlichen Lkw. Bevor Sie den Vertrag unterzeichnen, lassen Sie sich das Scheckheft vorlegen.

• Lassen Sie sich Zeit! Prüfen Sie zwei oder mehr Leasing-Angebote. Wenn möglich, zeigen Sie die Verträge einem Steuerberater oder Anwalt. Versuchen Sie zu verhandeln.

• Bitten Sie jeden Händler um einen schriftlichen Kostenvergleich für Leasing- und Kaufoption. Lassen Sie alles von Ihrem Steuerberater nachrechnen.

• Halten Sie die Laufzeit des Leasingvertrages so kurz wie möglich und klären Sie ab, was am Ende des Vertrages geschieht.

• Vergewissern Sie sich, dass keine Beschränkungen hinsichtlich erlaubter Kilometer bestehen. Gibt es sie dennoch, dann sollten sie zumindest genug Raum lassen für die geplanten Fahrstrecken Ihres Betriebes.

• Lassen Sie sich über Beschränkungen im Hinblick auf Veränderungen am Lkw aufklären.

• Stellen Sie sicher, dass Sie alle Garantieverträge weiterführen können.

• Finden Sie heraus, wann Ratenzahlungen fällig sind und was im Falle eines Unfalls oder Schadens am Lkw zu tun ist.

• Klären Sie die Ausstiegsbedingungen aus Ihrem Leasingvertrag.

• Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, machen Sie sich Gedanken über ein Instandhaltungskonto, auf dem Sie Geldreserven ansparen. 

• Informieren Sie sich darüber, wie das Finanzamt Ihren Leasingvertrag bewertet. Gibt es im Vertrag keine Kaufoption, kann das Gefährt möglicherweise nicht abgeschrieben werden. Dennoch kann man sehr wahrscheinlich die Leasingraten als Betriebskosten steuerlich absetzen.

Machen Sie sich Gedanken über Ihr Geschäft und die Transporttätigkeiten.

Die meisten potentiellen Subunternehmer kämen nicht auf den Gedanken, ohne eigenen Lkw bei einer Spedition anzufangen. Jeder verantwortungsbewusste Vertreter einer Spedition wird jedoch gerne mit Ihnen reden und Ihnen helfen, seinen Betrieb genau zu verstehen, bevor Sie einen Lkw kaufen. Beim Gespräch mit möglichen Speditionen kann man sein eigenes Geschäftsmodell genauer erläutern. Hier bietet sich eine exzellente Gelegenheit, genau den richtigen Lkw für den späteren geplanten Einsatz zu erwerben. Bevor Sie mit einem Handelsvertreter über Kauf- oder Leasingoptionen sprechen, klären Sie die Antworten auf einige grundlegende Fragen:

• Hat die Spedition Beschränkungen hinsichtlich der Zugmaschine, die sich auf den Kauf auswirken können? Einige Firmen akzeptieren keine Lkw’s, die älter als 4 Jahre sind, oder sie fordern Zusatzausrüstung, wie zum Beispiel ein Schutzgitter für die  Fahrerhausrückwand.

• Welche Gebühren haben Sie als Selbständiger zu tragen? Müssen Sie gewerbliche Straßennutzungsgebühren bezahlen bevor Sie fahren dürfen? Muss man die Auflageplatten am Anfang selbst kaufen? Wie viele Leerkilometer sind es bis zur ersten Beladung? Wie viel Anzahlung ist nötig für Versicherungen? Verlangt die Spedition die Anschaffung von Zusatzgeräten, wie etwa einem Ortungssystem? Und wann wird dies verlangt?

• Wie viel wird pro gefahrenen Kilometer bezahlt und wie viele Fahrtkilometer sind pro Monat durchschnittlich zu erwarten? Disponenten, Fuhrparkleiter und andere selbständige Fahrer geben wahrscheinlich offener darüber Auskunft als andere Firmenangestellte.

• Fährt man im Flachland oder in den Bergen? Werden hohe Geschwindigkeiten bevorzugt oder Zugkraft?

Wie wäre es mit dem Kauf eines gebrauchten Lkw’s?

Die Verfügbarkeit von Gebrauchtfahrzeugen ist nahezu endlos. Die Fahrzeuge auf einem Stellplatz in Ihrer Nähe sind ziemlich genau die gleichen wie bei Händlern in anderen Gegenden. Man prüft schnell den Hintergrund des Modells, für das man sich interessiert, macht eine Testfahrt, lässt eine kurze Inspektion vornehmen und kauft den Wagen seiner Wahl mit dem guten Gewissen, dass man einen guten Deal gemacht hat. Mit kommerziellen Lkw’s ist es nicht ganz so einfach.

Informieren Sie sich über Komponenten und Kraftstoffverbrauch.

Der Modelltyp allein besagt relativ wenig. Da Lkw’s auf unterschiedlichste Weise konfiguriert sein können, muss man sich sehr genau über die Einzelkomponenten in einem speziellen Fahrzeug informieren - Motor, Schaltung, Übersetzungsverhältnis, Leistung und Drehmomenteinstellung, Gewicht der Komponenten und Gewichtsbeschränkungen usw. Die Spezifikationen können Auswirkungen auf Ihre Rentabilität haben, weshalb man sichergehen sollte, dass man sich den richtigen Lkw für seine Transporte besorgt.

Man sollte seine Einsatzweise im Auge behalten - die Art der Beladung, das Arbeitsumfeld usw. - und den Lkw vom Stoßdämpfer bis zum Schmutzfänger  zusammenstellen. Vorrang haben immer Kraftstoffverbrauch und geringe Instandhaltungskosten. Andere Dinge, auf die man schauen sollte, sind Karosserietyp, Motor, Schaltgetriebe, Übersetzungsverhältnis, Art und Größe der Reifen, Gewicht, Zusatzgerätschaften, Hilfsaggregate oder andere Technologien zur Energieeinsparung im Leerlauf, gefahrene Kilometer, Größe der Schlafkabine usw. Ist die Konfiguration auf den Einsatz optimal zugeschnitten, spart das wiederum Benzin. Bei Dieselpreisen über EUR 1,30 pro Liter sollte das Benzinsparen oberste Priorität haben. Neun von zehn gebrauchten Lkw’s sind nicht für optimalen Benzinverbrauch ausgelegt. Um den richtigen zu finden, muss man demnach ganz genau suchen.

Beginnen Sie mit der Suche. 

Im Internet gibt es viele Adressen, um nach gebrauchten Lkw’s zu suchen. Schreiben Sie alle Modelle auf, die in Frage kämen. Zu Beginn kann man versuchen, alle seine Kriterien zu erfüllen. Hat man damit Schwierigkeiten, lockert man seine Kriterien ein wenig. Nehmen Sie sich viel Zeit: 30 bis 60 Tage sind nichts Ungewöhnliches. Seien Sie hartnäckig und genau.

Streichen Sie Ihre Liste zusammen. 

Haben Sie drei bis fünf Lkw’s gefunden, die Ihren Ansprüchen gerecht werden, dann sortieren Sie diese nach Ihren Vorlieben. Versuchen Sie trotz „Datenschutz“ Hintergrundinformationen von Versicherungen, Vorbesitzern, Reparatur- und Servicefirmen zu bekommen.

Wenn Sie einen guten Grund finden, einen bestimmten Lkw nicht zu kaufen, stellen Sie ihn zurück und nehmen Sie sich den nächsten vor.

Gründliche Recherche. 

Rufen Sie den Händler an, um so viel Informationen wie möglich zu bekommen: Instandhaltungschronik, komplette Protokolle des Fahrtenschreibers, Fotos und sogar Videos. Tut ein Händler so, als hätte er diese Informationen nicht oder will er Sie anderweitig abwimmeln, suchen Sie weiter. Eine Marktuntersuchung ergab, dass 70% der gekauften Fahrzeuge zu teuer waren oder Mängel hatten. Andere Händler werden bereitwillig mit Ihnen zusammenarbeiten und das ist wichtig, um die richtige Entscheidung zu treffen. Nehmen Sie sich die Zeit, sich über die Einsatzweise des Lkw’s zu informieren, ob er eventuell über längere Zeiträume hinweg geparkt war und welche Art der vorbeugenden Wartung vorgenommen wurde. War der Lkw Teil einer größeren Flotte, dann ist es wahrscheinlich, dass man das Scheckheft einsehen kann.

Sehr wahrscheinlich werden Sie mit diesem Wagen über einen längeren Zeitraum mehr aös eine Million Euro Umsatz machen. Es macht sich in jedem Fall bezahlt, sich Zeit zu lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Machen Sie Termine für Inspektionen. 

Drei separate Inspektionen durch Werkstätten unabhängig vom Händler sind ideal: Inspektion des Motors bei einer Werkstatt des Originalherstellers (z.B. eine Mercedes-Benz Werkstatt für einen Motor eines Actros). Diese sollte Kraftmessung beinhalten, Motorwirkungsgrad, Ölanalyse und Kühlaggregat und eine Bewertung darüber, ob der Zustand des Motors den gefahrenen Kilometern entspricht.

Inspektion des Aufbaus. Dadurch kann man sich ein gutes Bild darüber machen, wie gut der Lkw gepflegt wurde. 

Als letztes eine Runduminspektion durch einen qualifizierten Mechaniker. Befragen Sie den Mechaniker zu seiner generellen Meinung über den Lkw, einschließlich des Zustandes aller wichtigen Systemkomponenten.

Wenn Sie bei jedem Schritt sorgfältig vorgehen, können Sie zuversichtlich mehr und mehr Zeit und Geld in ihren Endkandidaten investieren. Schließlich ist er eine sehr große Langzeitinvestition.

Garantien.

Garantien sind ein Hauptgrund für Missverständnisse. Einer der größten Irrtümer ist der, dass Garantien den gesamten Lkw abdecken. Die meisten Garantieverträge, besonders bei Gebraucht-Lkw’s, sind beschränkt. Gleichwohl haben robuste Garantieverträge, selbst die für ältere Motoren, schon so manchem Fahrer die Haut gerettet. Sie stellen einen effektiven Schutz dar im Falle eines frühzeitigen Totalausfalls. Selbständige Fahrer, die noch Abzahlungen leisten oder umfinanzieren, werden ebenso profitieren wie Fahrer, deren Gehalt nicht ausreicht um ausreichende Beträge für Instandhaltungen zurückzulegen. Behalten Sie im Auge, dass Kosten für Garantieverträge zwar steigen, je älter das Fahrzeug ist, aber auch abnehmen bei größeren Investitionen für Instandsetzungen, wie etwa einer Motor- oder Getriebeerneuerung.

Egal ob Garantien auf neues oder gebrauchtes Gerät - lassen Sie sich so viel Zeit wie nötig, um zu verstehen, welche Art von Garantie angeboten wird. Informieren Sie sich auch genau über die Prozedur im Versicherungsfall, beispielsweise darüber, wer die Übernahme oder Ablehnung einer Zahlung entscheidet. Man kann sogar nach den genauen Kriterien für eine Entscheidung fragen.

Leasing mit Kaufoption bei Speditionen.

Lkw-Fahrer die sich keine größere Anzahlung leisten können oder nur schwer Kredite erhalten, haben durch das Leasing mit Kaufoption mittels einer Spedition noch eine weitere Möglichkeit, zum Lkw-Besitzer zu werden. Einige Speditionen wurden verdächtigt, aus diesen Programmen nur Profit zu schlagen, aber die Mehrzahl dieser Art Verträge ist fair. Lassen Sie sich im Voraus einen Vertrag geben und lesen Sie die Bedingungen zusammen mit einem Anwalt durch.

Die Schätzung der Gesamtkosten.

Die wahren Kosten eines Nutzfahrzeugs im Rahmen eines Leasingvertrages mit Kaufoption sind schwierig zu berechnen. Zinsanteile können leicht im Leasingvertrag versteckt werden. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie neben den monatlichen Zahlungsbeträgen auch den Gesamtkaufwert kennen. Dabei sind Zinszahlungen nicht der einzige Faktor. Ausgehend vom Preis und Zustand eines Lkw zu Beginn des Leasingvertrages sollte man eine wohlkalkulierte Schätzung darüber abgeben, welchen Wert das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Besitznahme haben wird. Sonst riskiert man bei seinem ersten Geschäft, nur einen geringen Gegenwert zu erhalten. Einige Käufer kommen zu ihrer Schlussrate, auch Ballonzahlung genannt, wenn der Vertrag so strukturiert ist, dass ein großer Endbetrag fällig wird und finden dann heraus, dass der Lkw weniger wert ist als die Endsumme.

Verstehen von Kautionskonten.

Größe und Verwaltung von Kautionskonten sind auch von sensibler Natur. Obwohl jeder Selbständige die Kontrolle über seine Finanzen behalten will, kann ein gut verwaltetes Kautionskonto beim Leasen hilfreich sein, wenn man nicht die Selbstdisziplin oder Erfahrung besitzt, um Geld beiseitezulegen. Trotzdem sollte man sich genauestens über die Notwendigkeit für Kautionskonten informieren, bevor man einen Leasingvertrag unterschreibt.

Die Verträge schreiben oft für den Anfang eine Sicherheitsleistung vor für Ausgaben, die der Leasingnehmer nicht bezahlt. Instandhaltungskonten, in die über die gesamte Laufzeit des Leasingvertrages einbezahlt wird, sind üblicherweise Pflicht. Diese Zahlungen können zum Konfliktpunkt werden mit Fahrern, die davon ausgehen, dass sie das Geld am Ende des Leasingvertrages zurückerhalten und dann aber wegen der von der Spedition erhobenen Gebühren wenig oder nichts zurückbekommen.

In einem Leasingvertrag sollte der genaue Verwendungszweck der Beträge von Kautionskonten genannt sein und dass die nicht genutzten Beträge am Ende des Vertrages einschließlich Zinsen erstattet werden.

Der mögliche Verlust von Beträgen aus Kautionskonten oder von Eigenkapital aufgrund des Leasingvertrages macht es notwendig, darüber nachzudenken, ob man bis zum Ende der Laufzeit eines Leasingvertrages bei einer Spedition bleiben kann. Klären Sie, ob die Spedition Ihnen während der gesamten Laufzeit des Leasingvertrages genügend Aufträge verschaffen kann, damit Sie sowohl Ihre Raten zahlen als auch angenehm leben können. Sollten Sie die Spedition wechseln, kann man nur in seltenen Fällen den Lkw aus dem Leasingvertrag mitnehmen.

Fragen Sie nach. Sollten Sie über einen Leasingvertrag mit Kaufoption nachdenken, dann fragen Sie die Spedition:

• Wie hoch ist die Anzahlung?

• Fallen bei vorzeitiger Tilgung Gebühren an?

• Enthält jede Abrechnung eine genaue Auflistung der Ratenzahlungen?

• Bleibt nach Abzug der Ratenzahlungen Gewinn übrig?

• Wie lange dauert es, bis einem der Lkw gehört?

• Wie viele der Fahrer im selben Leasingprogramm besitzen am Ende ihre

  Zugmaschinen?    

• Was geschieht, wenn man zu einer anderen Spedition wechseln möchte?

Machen Sie sich mit Ihren Vertragsbedingungen vertraut.

Vergewissern Sie sich, dass Sie sämtliche Abschnitte des Leasingvertrags verstehen, bevor Sie ihn unterzeichnen und stellen Sie sicher, dass nichts Wichtiges ausgelassen wurde. Der Vertrag sollte alle einbehaltenen Beträge aufführen, darlegen, wie diese berechnet werden und wie viele Zinsen auf Kautions- und Instandhaltungskonten gegeben werden.

• Manche Verträge erheben Gebühren beim Überschreiten einer bestimmten 

  Kilometeranzahl. Sie sollten aber die Möglichkeit haben, so viel fahren zu können, 

  dass sich Ihr Zeitaufwand lohnt.

• Einige Verträge schreiben den Zeitplan für Instandhaltungen vor. Sie sollten jedoch die

  Möglichkeit besitzen, Ihren eigenen angemessenen Zeitplan aufzustellen.

• Eine Spedition sollte Ihnen auf Verlangen die Besitzurkunde vorlegen, falls der Vertrag

  eine Kaufoption beinhaltet. Vergleichen Sie die Fahrzeugnummer mit der des Lkw.

• Alle Abzüge auf Ihren Abrechnungen sollten klar und sorgfältig aufgelistet sein. Lassen

  Sie sich von einem Anwalt zu den Details beraten.

• Unterschreiben Sie nie Leasing- oder Kaufverträge, die Sie nicht vollkommen

  verstehen.

Handeln Sie grundsätzlich nach der Devise: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!

   
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